Aktuelles

Einladung zum Volkstumsabend „Egerländer Notenbüchl“ am Samstag, 27. Juni 2026, 19.30 Uhr,
Katharinensaal in Nürnberg

 

Herzliche Einladung zum Volkstumsabend „Egerländer Notenbüchl“ mit dem Thema „Liebe in all ihren Facetten“
– mit dabei sind die Sing- und Tanzgruppen der Egerland-Jugend aus Bayern, Baden-Württemberg und Hessen, die Gartenberger Bunkerblasmusik aus Geretsried, die Egerländer Familienmusik Hess aus Hirschhorn sowie Steffi Zachmeier & Karin Bümlein aus Nürnberg! Der Eintritt ist frei.
Wir freuen uns über zahlreiche Besucher!

 

 

 


 

Spendenaufruf für den Egerlandbrunnen in Marktredwitz

 

Bewahren wir ein Stück Geschichte und Identität der Stadt.

Der Egerland‑Brunnen ist mehr als ein Schmuckstück im Stadtbild von Marktredwitz. Er steht für Erinnerung, Zusammenhalt und die kulturellen Wurzeln vieler Menschen in der Region. Seit Jahren ist er ein Ort der Begegnung – doch Zeit, Witterung und Nutzung haben ihre Spuren hinterlassen. Um den Brunnen zu erhalten, zu restaurieren und für kommende Generationen zu sichern, sind wir auf Unterstützung angewiesen.
Jeder Beitrag zählt – ob groß oder klein. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass der Egerlandbrunnen auch in Zukunft plätschert und Geschichte erzählt. So können Sie helfen:

Spendenkonto:

Empfänger: Bund der Egerländer Gmoin e.V. – Brunnenkonto
IBAN: DE28 7805 0000 0810 5621 57
Verwendungszweck: Brunnenspende

Auf Wunsch stellen wir selbstverständlich eine Spendenbescheinigung aus.
Wir freuen uns über die Weitergabe dieses Aufrufs an Familie, Freunde und Bekannte.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 



Ehrenmitglied Waltraud Theisinger Schülle verstarb mit 97 Jahren

Waltraud Theisinger-Schülle wurde am 21. Juli 1928 in Falkenau an der Eger geboren.

Sie begann die Ausbildung zur Damenschneiderin, die sie jedoch durch den Krieg abbrechen musste. Nach der Vertreibung aus dem Egerland fasste die Familie erstmal Fuß im hessischen Stadtallendorf und später in Marburg. Hier wagte sie einen neuen und interessanten Lebensweg: Sie erlernte den Beruf eines Maurers, was damals einzigartig war, aber notwendig zur Aufnahme des Studiums als Architektin und Ingenieurin. Waltraud fand nach erfolgreichen Studiengängen eine Anstellung in einem Marburger Ingenieurbüro, wo sie sehr schnell zur Büroleiterin aufstieg.

Sie engagierte sich intensiv in der egerländer Kulturarbeit im Landesverband Hessen. Waltraud war lange Jahre Kulturwartin der Gmoi Marburg und im Landesverband. Der Umzug nach Marktredwitz lies dann später ihr Engagement für den Landesverband Hessen nicht mehr zu. Ihr langjähriger Lebenspartner Kurt Theisinger lebte bereits in Selb. Sie bauten in Marktredwitz gemeinsam ein Eigenheim und heirateten am 30. Juli 1998.

Sie wurde Mitglied im Vorstand des Bundes der Eghalanda Gmoin e.V. und kümmerte sich um die Archivierung der Egerländer Studienbücherei.

Nach dem Tod ihres Mannes wollte Traudl nicht weiterhin in Marktredwitz wohnen und zog zurück nach Marburg. Nach einem Aufenthalt in einer Eigentumswohnung zog sie in ein Seniorenstift, wo sie sich einen kleinen und gemütlichen Hausstand schuf. Waltraud Theisinger-Schülle starb am 6. Februar 2026 als Ehrenmitglied des Egerländer Bundesvorstandes und auch des hessischen Landesverbandes. Wir werden ihr stets ein ehrendes Gedächtnis bewahren.

„Liebe muss das Herz verschwenden,

bis der Mensch aus seinen Händen

müde legte den Wanderstab.“

(Andreas Blaha)

Helmut Kindl, Bundesvüarstäiha des BdEG


 

7.02.2026: Nachruf Alfred Baumgartner


Ausschreibung des Egerländer Kulturpreises „Johannes von Tepl“ und des Anerkennungspreises 2026

Der Egerländer Kulturpreis „Johannes von Tepl“ und der dazugehörige Anerkennungspreis werden seit 1995 vom Bund der Egerländer Gmoin e.V. (BdEG), der Arbeitsgemeinschaft Egerländer Kulturschaffender e.V. (AEK) und dem Landschaftsrat Egerland in der Sudetendeutschen Landsmannschaft als Vertreter der Egerländer Heimatvereine gemeinsam ausgeschrieben.
Die genannten Institutionen stifteten den Preis in Erinnerung an den aus dem Egerland stammenden Johannes von Tepl, der um 1400 mit dem „Ackermann aus Böhmen“ die älteste und bedeutendste Prosadichtung der neuhochdeutschen Literatur geschaffen hat.
Der Egerländer Kulturpreis besteht aus einem Haupt- und einem Anerkennungspreis.
Der Hauptpreis ist mit 2.000 Euro, der Anerkennungspreis mit 1.000 Euro dotiert.
Die Preissummen werden durch Spenden aufgebracht. Die Preisvergabe steht deshalb unter dem Vorbehalt des entsprechenden Spendeneingangs.
Der Hauptpreis wird an lebende Personen verliehen, die sich durch herausragende kulturelle Leistungen um das Egerland und die Egerländer verdient gemacht haben.
Zusätzlich zum Hauptpreis wird ein Anerkennungspreis verliehen, der mit 1.000 € dotiert ist.
Auch Gruppen können für beide Preise berücksichtigt werden.
Vorschläge für die Preisträger können von Personen eingebracht werden, die Mitglieder der oben genannten Institutionen sind. Die Preisvorschläge müssen bis zum 04.05.2026 per E-Mail an untenstehende Adresse in schriftlicher Form mit einer ausführlichen Begründung und dem Lebenslauf des oder der Vorgeschlagenen eingereicht werden.
Die Preisträger werden von einer unabhängigen Jury aus Vertretern des BdEG, des AEK, der Landschaft Egerland (Egerländer Heimatvereine) und einer Person der freien Spender am Sudetendeutschen Tag 2026 in Brünn in einer nichtöffentlichen Sitzung ausgewählt.

Dr. Ralf Heimrath
E-Mail: ralf.g.heimrath@gmail.com