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Brunnenfest 2016


Egerlandbrunnenfest am Egerland-Kulturhaus

Gestaltet von der Egerland-Jugend erlebten einige hundert Besucherinnen  und Besucher, jung und alt bunt gemischt, am 4. Juni 2016 in der Tat ein paar  eindrucksvolle, bemerkenswerte Stunden, die auch Oberbürgermeister Weigel, seinen Stellvertreter Geißel und zahlreiche Stadträte begeisterten.

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Das Fest fand im Rahmen der zahlreichen Veranstaltungen “200 Jahre Marktredwitz in Bayern“ statt. Warum 200 Jahre Marktredwitz in Bayern. Lassen Sie mich darauf  eingehen:
Am 14. April 1816 wurde durch Staatsvertrag zwischen Maximilian Joseph, König von Bayern, und Franz II., Kaiser von Österreich, das böhmische „Amt“ Redwitz, die egrische Enklave, im Austausch mit dem bis dahin bayerischen Städtchen Vils in Tirol, das an Oberösterreich kam, der Krone Bayerns einverleibt. Für noch Genaueres darüber habe ich die Literatur bemüht: Redwitz war durch Kaiser Ludwig den Bayern 1339 an das Kloster Waldsassen geschenkt, von diesem schon wieder 2 Jahre später an die Stadt Eger veräußert worden. Eger blieb nun bis 1816, 475 Jahre lang, in unangefochtenem Besitz dieses Marktes und der damit verbundenen Grundherrschaft.
Pünktlich um 11 Uhr eröffnete ein Septett des Blasorchesters Egerland, Gunnar Dieth, das Fest mit einem typisch böhmischen Stück. Immer wieder konnte diese Kapelle die Besucher mit Melodien, die die Egerländer Blasmusik so beliebt machten und noch immer machen, begeistern.
Wer geglaubt hatte, es gäbe bei der Egerland-Jugend, deren logistische Aufbauarbeit unter Regie des neuen Bundesvüarstäihas Volker Jobst hier besonders zu loben ist, nur Trinkbares, der sah sich  angenehm überrascht, zumal auch hungrige Festteilnehmer auf ihre Kosten kamen. Eine kräftige Erdäpfelsuppe wurde ebenso feilgeboten, wie Liwanzen und Kolatschen, das schmackhafte Gebäck mit Mohn, Quark und Powidl. Eben deftige und süße Spezialitäten aus unserer ehemaligen Heimat Egerland bzw. der Heimat der Eltern und/oder Großeltern.


Auch das Egerland-Museum hatte seine Pforten bei freiem Eintritt während der Dauer des Festes von 11.00–17.00 Uhr geöffnet; es verzeichnete regen Besuch. Das Interesse an unserer Egerländer Vergangenheit nimmt, so hört man es auch anderswo, ständig zu.
Das Brunnenfest orientierte sich verständlicherweise am Egerlandbrunnen, der sich den Besuchern fast ständig im Sonnenschein zeigte. Dieses Kunstwerk, ich möchte es als einen der schönsten und gelungensten Brunnen Bayerns bezeichnen, wurde am 3. September 2005 eingeweiht und von den Egerländer Künstlern Hatto und Christoph Zeidler geschaffen.


Die 52 Bronzefiguren sind Teil einer Egerländer Bauernhochzeit mit Hochzeitspaar, Hochzeitslader, Brautjungfern, Musikern, Tänzern und Kammerwagen. Der achteckige Grundriss der vier Brunnenetagen symbolisiert das Egerländer Bauernzeichen, den Huasnoa(n)toutara (Hosenknopf), der zum Erkennungszeichen der Egerländer geworden ist und aus feuervergoldetem Messing einen Teil unserer Tracht bildet.


Es war, das ist mein abschließender Eindruck, ein gelungenes Fest, das bei den Besuchern einen, so hoffe nicht nur ich, bleibenden guten Eindruck hinterlassen hat und bei den „fremden Besuchern“ uns Egerländer noch bekannter und sympathischer gemacht hat.

Dr. Egon Ziegler



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