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Landesarbeitstagung Hessen am 3. Oktober 2014


Traditionell wurde der Tag der deutschen Einheit für die Landesarbeitstagung der Hessischen Gmoin genutzt. Rund 50 Egerländer waren am 3. Oktober der Einladung von Landesvüa(r)stäi(h)a Bernhard Glaßl gefolgt und vertraten 14 der 21 aktiven Hessischen Gmoin.

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Teilnehmer

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Ehrung Josef Zoubek

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Teilnehmer

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Bernhard Glaßl berichtete kurz über die herausragenden Ereignisse für den Landesverband im Zeitraum Oktober 2013 bis September 2014: Landesarbeitstagung in Hungen (3. Oktober 2013), 60 Jahre Eghalanda Gmoi z´Marburg (30. November), Seminar der Egerland-Jugend in Rodholz (21. – 23. März 2014), Frühjahrstagung in Hungen (29. März), 60 Jahre Eghalanda Gmoi z´Kelsterbach (6. April), Bundesjugendtreffen in Mörlenbach (16. – 18. Mai), Festzug des Hessentags in Bensheim (15. Juni), Landesjugendtreffen in Hungen (30. – 31. August) sowie das Landestreffen in Hungen (31. August). Selbstverständlich gehören die Teilnahmen an der Bundeshauptversammlung sowie der Bundeskulturtagung in Marktredwitz und an weiteren Egerländer Veranstaltungen auch dazu.

Die Landesereignisse aus kultureller Sicht betrachtete Landeskulturwartin Gerlinde Kegel. Sie stellte eine ausführlichere Analyse der Termine vor und zog dabei auch die Entwicklungen in der Vergangenheit in ihre Betrachtung ein. So am Beispiel des EJ-Seminars in Rodholz, der Rückkehr zu dem „Ursprungsort“: Hier nannte sie stellvertretend für alle Personen besonders Horst Unterstab, Reinhard Gangl, Jürgen Scheible, Gertrud Franke, Konrad Heidl und Leni Fritsch. Sie schufen die Basis für das Gemeinschaftsgefühl, Volkstänze, Heimatkunde, Volkslieder und Trachten. Die Gmoin, die aus eigener Kraft keine Veranstaltungen mehr durchführen können, rief sie dazu auf „… nicht einfach aufgeben, sondern sich gegenseitig unterstützen und besuchen“.

Matthias Bender als Organisationsleiter konnte auf zwei besondere Aufgaben zurückblicken. Hauptaufgaben für den Hessentags-Festzug waren die Suche nach einer Kapelle, für die dann die Feuerwehrkapelle Mörlenbach gefunden wurde und die – leider problematische - Suche nach den Teilnehmern für den Zug. Der organisatorische Vorlauf beläuft sich dabei auf ca. 8 Monate. Umfangreich waren auch die Aufgaben für das 31. Landestreffen mit einer Vielzahl von Aufgabenstellungen. Er zählte über 170 Teilnehmer beim Landestreffen am frühen Sonntag-Nachmittag.

Kassenwart Gerhard Lipsky berichtete über das finanzielle Ergebnis des Landestreffens. Da die Landeszuschüsse diesmal in das Bundesjugendtreffen geflossen sind, war hier ein Verlust zu verzeichnen.

Ein Trachtenseminar mit dem Thema „Stricken von Batzerlstrümpfen“ fand in einem kleinen Kreis am 24. Mai in Dillenburg statt. Die wenigen Teilnehmer konnten so eine intensivere Betreuung durch Rotraud Falb, Hermine Bender und die Landestrachtenwartin Gudrun Ramisch erhalten. Eine Fortsetzung des Seminars ist für November angedacht.

Neben den „üblichen“ Tätigkeiten eines Pressewarts konnte Hans-Jürgen Ramisch auf die Bereitstellung von Moderationsunterlagen für die Festzüge verweisen, die besonders im Hessischen Fernsehen eine bessere Darstellung der Egerländer ermöglichten. Zudem hatte er die Bilder der Landesereignisse der vergangenen zwei Jahre auf einer DVD zusammengestellt und übergab diese den Gmoin.

Landesjugendführerin Mona Hafer berichtete über die einzelnen Aktivitäten der Egerland-Jugend Hessen. Von den beim Frühjahrsseminar neu gelernten sechs Tänzen, konnte die Landesjugendführung mit der „Natanger Polka“ gleich den ersten Platz beim Tanzen erringen. Die Festzüge des Hessentags in Bensheim und des Ochsenfest in Wetzlar (6. Juli 2014) wurden zur Außendarstellung genutzt. Für das kommende Jahr plant die Landesjugendführung erneut eine Fahrt ins Egerland, diesmal in den südlichen Bereich.

Eine Überraschung gab es für Josef Zoubek. Der stellvertretende Landesvüa(r)stäi(h)a und Leiter der Gmoi Mörlenbach erhielt für seine herausragenden Leistungen die höchste Auszeichnung der Egerländer, das Bundesehrenzeichen.

Die Gestaltung der Außenanlage des Egerlandbrunnes ist eines der Themen der Bundesführung. Bundesvüa(r)stäi(h)a Konsulent Alfred Baumgartner suchte u.a. Patenschaften für die Bänke. Die Versammlung beschloss die Patenschaft für eine Bank aus Landesmitteln. Spontan entschloss sich die Gmoi Kelsterbach zu einer Patenschaft für eine weitere Bank. Selbstverständlich sind noch zusätzliche Förderer willkommen.

Die Idee eines „Egerländer Nachmittags“ im Hessenpark Neu-Anspach wurde andiskutiert. Hier sind wir ja mit der „Egerländer Bauernstube“ als Dauerausstellung im Haus Sterzhausen vertreten. Im gleichen Haus befindet sich auch die Ausstellung des Bundes der Vertriebenen. Die genauen Möglichkeiten und die terminlichen Regelungen werden geprüft.

Abschließend wurden die Termine für das kommende Jahr festgelegt bzw. bekannt gegeben. Die Landes-Frühjahrstagung ist für den 14. März 2015 in Hungen geplant. Die Fahrt der Egerlandjugend Hessen ins Egerland ist vom 13. – 17. Mai. Der Festzug des Hessentags in Hofgeismar ist am 7. Juni. Am 3. Oktober ist wieder die Landeshauptversammlung, dann mit Wahlen.

Jahrelang bewährt hat sich Rodholz als Ort für das Treffen der ehemaligen EJ-ler (13. – 15. Fe-bruar). Einen neuen Anlauf für ihre dem Regen zum Opfer gefallene Matinee plant die Gmoi Herborn für den 19. Juli, der 65. Trachten- und Dirndlball mit den Egerländer6 findet am 10. Januar 2015 statt.

Besonders wird auf den Egerlandtag, zugleich mit dem Bundestreffen der Egerland-Jugend in Marktredwitz, vom 10. – 12. Juli 2015 hingewiesen.

Bericht und Foto: Hans-Jürgen Ramisch
Öffentlichkeitsarbeit, Landesverband Hessen



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