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Egerländer auf dem Hessentag 2016


Der Hessentag stellt das älteste und größte Landesfest in Deutschland dar. Insgesamt 940.000 Besucher zählten die Verantwortlichen, über 1000 Veranstaltungen wurden durchgeführt. Mit insgesamt fünf Auftritten auf Veranstaltungen und der Teilnahme am Festzug des Hessentags zeigten sich die Egerländer beim 56. Hessentag in Herborn im Mai 2016 sehr präsent.

  in dieser Galerie

 

Aufritt auf dem Tag der Vertriebenen (BdV) – Teilnehmer beim Singen

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Auftritt auf dem Tag der Vertriebenen (BdV) – Teilnehmer beim Tanzen

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Hessischer Ministerpräsident Volker Bouffier, Landeskulturwartin Gerlinde Kegel, Landesvüarstäiha Bernhard Glaßl

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Festzug alle Teilnehmer

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Wappentücher für die Egerländer Orte

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Festzug-Fahnenträger

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Vier Auftritte im Trachtenland Hessen durch die Gmoin Herborn, Dillenburg und Braunfels

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Vier Auftritte im Trachtenland Hessen durch die Gmoin Herborn, Dillenburg und Braunfels

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Tag der Vertriebenen des BdV
Egerländer Schwung mit 26 aktiven Sängern und Musikanten sowie 12 Tanzpaaren aus den Gruppen von Herborn, Braunfels und Dillenburg sowie Limburg und Offenbach konnten von über 250 Gästen beim BdV-Nachmittag auf dem Hessentag bewundert werden. Dazu gehörte auch das Limburger Duo Christa Voigt und Jürgen Zuber u. a mit dem „Höhneraug(n Liedl“.
Zusätzlich noch die schmissige Musik von Horst Nausch und seinen „Echten Böhmerländern“. Die Begrüßung erfolgte durch den BdV Landesvorsitzenden Siegbert Ortmann. Grußworte sprachen der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier, der Herborner Bürgermeister Hans Benner und das Hessentagspaar u.a. Das Programm gestalteten die Schlesische Trachtengruppe Wiesbaden, die Volkstanz- und Trachtengruppe Waldbrunn-Hausen und mit dem umfangreichsten Teil die Egerland-Jugend Hessen. Landeskulturwartin Gerlinde Kegel, die gekonnt durch das Egerländer Programm führte, und Landesjugendführerin Mona Hafer hatten ein abwechslungsreiches Programm der Egerländer Kultur zusammengestellt. Ob Tänze wie der „Schäi(n Lustigh“ und „Marschkonter“ sowie Lieder wie “Öitza spånn i meina Rößla“ und das „Dåu bin i hi(n)ganga“ wurden gekonnt zur Freude der Besucher dargeboten.

Auftritte im Trachtenland Hessen
Mit vier Auftritten im Zelt „Trachtenland Hessen“ der Hessischen Vereinigung für Tanz- und Trachtenpflege (HVT) konnten die Egerländer Gmoin aus Dillenburg, Herborn und Braunfels Egerländer Tradition vielen Interessenten zeigen. Zwischen 11 und 16 Mitwirkende gestalteten das jeweils 30-minütige Programm. Präsentiert wurden diverse Egerländer Tänze, Trachten und Kulturgut. Am Donnerstag lag die Federführung bei der Gmoi Dillenburg, die auch Mitglied im HVT ist. Sonja Gebauer-Schwab und Gudrun Ramisch gaben Informationen zur Gmoi, Egerländer Tradition und zu den Egerländer Trachten. Am Freitag übernahm Gerlinde Kegel von der Gmoi Herborn den Informationspart. Sie ging kurz auf die Entwicklung der 1949 gegründeten Gmoi und deren Veranstaltungen und besonders auf Egerländer Tänze, deren Rhythmus und Entstehung ein. Die dargebotenen Tänze stellten einen Kontrast zu den überwiegend hessischen Tänzen in den anderen Programmpunkten im HVT-Zelt dar und wurden begeistert aufgenommen.

Festzug des Hessentag 2016
Über 75 mitwirkende Egerländer und die Mitglieder des Musikzugs Bicken, mit schmissigen Egerländer Klängen unter der Leitung von Gilbert Monter, schafften eine beeindruckende Darstellung des Landesverbandes der Egerländer Gmoin in Hessen. Der Festzug wurde live im Hessischen Fernsehen gezeigt, im Internet ist er auch jetzt noch verfügbar. Mit einer Textvorlage konnten wir eine gute Basis für die Fernsehmoderation liefern.
Beeindruckend waren bereits die Fahnenträger mit mehreren Landes- und Ortsfahnen. Vertreten im Festzug waren viele Hessische Gmoin. Mitglieder aus Braunfels, Bruchköbel, Dillenburg, Herborn, Hungen, Kelsterbach, Limburg und Offenbach trugen Wappentücher mit den Wappen der bekannten Egerländer Orte und bewirkten ein besonders imposantes Bild. Da der Lahn-Dill-Kreis besonders viele Heimatvertriebene aufgenommen hat, konnten bei den Festzugzuschauern häufig Erinnerungen geweckt werden, wie z. B. „Guck mal, da kommt Oma/Opa her“. Beeindruckend war auch der „Flieger“ der vor der Ehrentribüne und im Zugverlauf dargeboten wurde.
Die weiteste Anreise hatte Bundesjugendführerin Christina Diederichs mit ihren Kindern Jonathan und Anna. Mehrere Teilnehmer hatten bereits die 80 überschritten und nahmen trotzdem den langen Festzug auf sich. Aus Bruchköbel nahm der 8-jährige Benedikt Siegl teil. Zu den jüngsten Egerländer Teilnehmern gehörten Laura Domes sowie die Zwillinge Lena und Nele Ermler aus Offenbach.

Bericht und Fotos: Hans-Jürgen Ramisch
Öffentlichkeitsarbeit, Landesverband Hessen



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