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Landesjugendtreffen 2010


Landesjugendtreffen 2010 in Mörlenbach

Schon seit einiger Zeit findet neben dem Landestreffen auch das Landesjugendtreffen statt. Dieses wurde am Samstag, den 4. September in Mörlenbach durchgeführt.


Am Vormittag traf sich die Egerland-Jugend aus Braunfels, Dillenburg, Herborn und Hungen im Bürgerhaus von Mörlenbach. Die Koffer wurden ausgepackt und schon mal alles für die Nacht vorbereitet. Mona Hafer und Gerlinde Kegel trommelten alle zusammen, um gemeinsam das Treffen zu beginnen. Nach der Vorstellungsrunde waren auch schon die Kinder/Schüler gefordert. Gemeinsam wurde erstmal „zum Warmmachen“ der „Schustertanz“ getanzt. Anschließend zeigte die Herborner Jugend den Kindern und Schülern den „Stodltürl“, der für alle noch unbekannt war. Es wurde fleißig der Tanzschritt geübt und schon hallte es kurze Zeit später durch die Räume zum Hüpfschritt „Spring Måidl, laff Måidl. ´S Stodltürl föllt üm - föllt üm“. Die Jugend lernte zwar keinen neuen Tanz, aber gemeinsame Auftritte bedürfen einiger Vorbereitung, da die Tänze des Öfteren sehr unterschiedlich in den einzelnen Gruppen getanzt werden, u.a. wurde dies vor allem beim „Klodrauer Råja“ deutlich. Es wurde viel gemeinsam getanzt und für die Auftritte am nächsten Tag abgestimmt. Das Singen kam natürlich auch nicht zu kurz. Helga Semper aus Braunfels half der Egerland-Jugend beim Einstudieren der Lieder. Die Kinder/Schüler lernten beispielsweise den „Bin i niat a schäina Roußbuttnbou?“ und einige aus der Jugend noch „Wåiß a Bankl“. Als spaßige Abwechslung wurde lauthals „Alle meine Entchen“ oder auch „Drei Chinesen mit dem Kontrabaß“ gesungen. Den ganzen Tag wurde viel geübt, gemeinsam gesungen und getanzt. Als Belohnung für den anstrengenden Tag konnten sich die Jüngeren nach dem Abendessen eine eigene bunte Lichterkette basteln. Am Abend fand im Bürgerhaus der Hutzaabend der Gmoi Mörlenbach statt. Hier konnten die Kleinen und Großen schon einmal vorführen, was sie den Tag über einstudiert hatten. Nach den Auftritten machten sich die Jüngeren „bettfertig“ und die Jugend saß beim Hutzaabend noch ein Weilchen zusammen.


Am nächsten Morgen klingelte der Wecker wie immer viel zu früh. Während sich die Kinder/Schüler noch in die Trachten begaben, nahm die Jugend an der Totenehrung teil. Anschließend gingen alle gemeinsam in die Kirche. Nach der Kirche stimmten die Original Ohmtal-Musikanten die Besucher auf das offene Tanzen und Singen auf dem Rathausplatz ein. Dort konnte die Egerland-Jugend einen Teil der einstudierten Tänze und Lieder darbieten und den Besuchern ihre prachtvollen Trachten vorführen. Im Anschluss führte die Kapelle die Besucher zum Bürgerhaus. Für die Egerland-Jugend gab es nach dem Mittagessen noch eine Verschnaufpause. Denn um 14.00 Uhr begann der Volkstumsnachmittag. Bei zwei Auftritten der Egerland-Jugend wurden die einstudierten Tänze und Lieder des vorigen Tages aufgeführt. Gemeinsam wurde gesungen und die Kinder und Schüler zeigten u.a. den ganz neu einstudierten „Stodltürl“ und bekamen vom Publikum großen Applaus. Die Jugend tanzte u.a. den altbewährten „Schäi(n lustigh“ aber auch den „Sprötzer Achterrüm“, der ebenfalls bei den Gästen gut ankam. Erschöpft, aber auch in bester Laune machte sich die Egerland-Jugend nach dem Volkstumsnachmittag auf die Heimreise. Das Landesjugendtreffen bot allen eine gute Möglichkeit, neue Lieder und Tänze kennenzulernen sowie alte Freunde wieder zu sehen und neue Freundschaften zu schließen.


Darüber hinaus tat die Egerland-Jugend ihres hinzu, um das Brauchtum in seiner Vielfältigkeit aufrecht zu erhalten und zu pflegen. An einem Treffen wie diesem bot sich die Möglichkeit, das Brauchtum öffentlich zu machen und an andere weiter zutragen. Die Tänze, Lieder und die Trachten aus dem Egerland können nur durch solche Begegnungen aufrechterhalten werden.

Mona Hafer

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